Mein Lebensweg

Es mag zunächst vielleicht verwundern, wenn man auf einer Homepage so unterschiedliche Angebote wie schamanische Arbeit, Kunsttherapie und Lernförderung für Kinder findet. Daher möchte ich hier davon erzählen, wie es dazu kam.
Bereits als Kind und Jugendliche hatte ich immer gerne viele Menschen um mich, war kreativ und wollte die Welt entdecken. Nach meinem Abitur arbeitete ich ein Jahr in einem Kindergarten und erlebte die Arbeit mit den Kindern dort als sehr bereichernd. Mein Wunsch war es, Kinder auf ihrem Lebensweg zu unterstützen, ihnen unsere Welt als einen wertvollen Ort näher zu bringen und sie auf ihrem Weg zu verantwortungsbewussten, einfühlsamen Menschen zu begleiten. Deshalb wurde ich Grundschullehrerin.
Außerdem entdeckte ich das Reisen für mich, wobei mich vor allem Asien mit seinen unglaublich herzlichen und liebenswürdigen Menschen begeisterte. Vor allem in Nepal und Tibet bekam ich einen intensiven Bezug zum Buddhismus, in dem das Mitgefühl und die Verbundenheit der Menschen über allem steht.

Schon damals spürte ich so sehr, wie wichtig es ist, dass wir die bedeutsamen Dinge im Leben nicht aus den Augen verlieren – Mitgefühl, Verständnis, Liebe, Offenheit und die Verbundenheit mit der Natur.
In unserer Gesellschaft und auch in der Schule erlebe ich leider, dass die Menschen dies jedoch immer mehr verlieren und oft überfordert, haltlos, einsam und unzufrieden sind. Dadurch entstand immer stärker der Wunsch, einen Ort zu schaffen, in dem Menschen sich eingebunden und angenommen fühlen – einfach wirklich sein dürfen!
Als ich dann Anfang 2025 die Praxistage einer schamanischen Ausbildung besuchte, spürte ich sofort, dass genau dies die wichtigsten Elemente im Schamanismus sind…die Verbundenheit aller Menschen untereinander und mit der Natur, das authentische Leben und Sein ohne Maske und das Mitgefühl und Dasein für andere frei von eigennützigen Hintergründen. So begann ich direkt im folgenden Monat die Ausbildung zur schamanischen Beraterin und ab Sommer 25 zur schamanischen Heilerin.
Gleichzeitig fing außerdem meine Weiterbildung in der Kunsttherapie an. Im Unterricht erlebe ich, wie sehr die Kinder aus sich herausgehen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wenn man sie dazu ermutigt, ihre ganz eigenen, individuellen Werke zu schaffen und an ihre Stärken zu glauben. Gleichzeitig merke ich, wie sehr die Kunst den Menschen hilft, sich auszudrücken und tief sitzende Gefühle herauszulassen. Außerdem lässt sich dieser Bereich wunderbar mit dem schamanischen Arbeiten verbinden und eröffnet mir so die Möglichkeit, noch individueller und tiefer auf Menschen einzugehen und ihnen einen Raum zu bieten, in dem sie sich öffnen können.
Mein Wunsch ist, mit meiner Arbeit viele Menschen zu erreichen, sie ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen und sie dabei unterstützen zu können, authentisch zu leben – eben wirklich zu sein!
